Sicher in den Urlaub fahren

Sicher in den Urlaub fahren

Urlaubszeit ist Einbruchszeit! Statistiken belegen, dass professionelle Einbrecher private Haushalte am liebsten in der Urlaubszeit ausrauben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Eine Konfrontation mit den Bewohnern führt zu gefährlichen und unangenehmen Situationen für beide Parteien. In der Urlaubszeit hingegen haben Einbrecher genug Zeit und vor allem die nötige Ruhe, ihr Handwerk auszuführen.

Ein Wettrüsten gegen die Zeit.
Es ist ein trauriger Fakt, dass die Verbrecher immer einen Schritt voraus sind. Präventionsmaßnahmen sind nur möglich, wenn die Hersteller von Sicherheitsgeräten wissen, wogegen sie vorgehen müssen. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten sein Haus und somit sein Eigentum zu schützen.

Kleine Gimmicks und professionelles Equipment.
Neben dem bekannten Wachhund, der allerdings manchmal bestechlich ist und versorgt werden muss, gibt es noch unterschiedliche bekannte und unbekannte Geräte, die das Haus sicher machen.

So sind auf dem freien Markt verschiedene Bewegungsmelder zu kaufen.
Manche kosten im Baumarkt nur 70 € und sind damit eine gute Investition.
Die Installation solcher Geräte ist nicht besonders kompliziert, sondern muss nur genau durchdacht sein. Der Sensor muss einen großen Radius abdecken, um wirklich zuverlässig anzuschlagen. Jedoch darf er nicht zu sensibel sein und somit bei jeder kleinsten Bewegung ausgelöst zu werden. Es empfiehlt sich nach der Installation ein paar Testläufe, bei der in dunkler Kleidung ein Einbruch simuliert wird.

Ein solcher Sensor ist ohne weiterleitendes Medium allerdings recht nutzlos. Eine Kamera, die bei Meldung anspringt, eine Lampe, die aufleuchtet oder ein lauter Alarm kann mit dem Gerät verkabelt werden. Des Weiteren ist eine Weiterleitung zu einem Sicherheitsdienst möglich, der dann das Objekt kontrolliert. Ein Sicherheitsdienst kann auch in einer Bestreifung regelmäßige Kontrollen am Objekt durchführen. Allerdings ist das mitunter sehr kostspielig.

Die oben erwähnten Kameras haben jedoch den Nachteil, dass sie mehr der Aufklärung denn der Prävention dienen. Sie sammeln Beweismittel, welche nach der Tat genutzt werden können. Allerdings dienen sie nur selten der Abschreckung, da Einbrecher ohnehin in den meisten Fällen Masken tragen.

Für diejenigen die nicht so viel investieren können oder wollen, gibt es noch ein Gerät, welches mit einer Zeitschaltuhr versehen ist und die Lichter und Geräusche eines Fernsehers imitiert. Dadurch wird der Eindruck geweckt, dass die Bewohner zu Hause sind und das Objekt ist für Einbrecher nicht mehr attraktiv.

Klassische Möglichkeiten
Was sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit erfreut, ist das sogenannte Haussitting.
Ein Freund oder Verwandter bewohnt das Haus einfach so lange, wie die eigentlichen Bewohner nicht anwesend sind.

Oder eine simple Verbesserung der Schlösser kann schon einen höheren Sicherheitsstandard ermöglichen. Wer sich über diese Variante informieren lassen will, der kann sich über den Schlüsseldienst Berlin belesen.