Weniger ist manchmal mehr!

Weniger ist manchmal mehr!

Wer diesen allgemeingültigen Leitsatz noch immer nicht verinnerlicht hat, der macht wirklich etwas falsch! 😛 Natürlich kann man diesen feinen Spruch auch aufs Möbeldesign und Möblieren der eigenen vier Wände anwenden.

Vorbei sind die Zeiten in denen man seine Wohnräume zustellt, bis keine Luft mehr zum atmen bleibt. Minimalistische und fast schon steril wirkende Einrichtung ist in! Möbel sollen Ressourcen sparen und effizient sein. Manche kennen dieses Prinzip vielleicht noch von der Bauhaus Pädagogik. Um es etwas zu verdeutlichen, könnte man das Beispiel des Freischwingers verwenden. Der Freischwinger, von Marcel Breuer, ist ein Stuhl der fast ausschließlich aus Metall besteht. Ein gebogenes Stück Rohr stellt die Stuhlbeine dar. Ein Sitzpolster und ein kleine Rückenlehne ist alles was sich noch an dem Stuhl befindet. Der Sitzkomfort ist dank des leichten Schwingens sehr angenehm.

Was dieses Beispiels sehr gut zeigt ist, dass Möbel  immer effizienter gestaltet werden. Ohne Probleme können diese in die industrielle Produktion gehen. Sie sparen Zeit und Ressourcen.

Doch wie kann man den Spruch „weniger ist mehr“ auf seinen eigenen Wohnraum anwenden? Die Möbel sind natürlich die eine Sache. Die andere Sache ist die Raumaufteilung. Stark im Trend liegt der sogenannte „Krankenhaus-Look“. Eine möglichst steril wirkender Raum, der nur wenige Farben aufweist. Eine Kombination aus Weiß und Schwaz liegt sehr im Trend. Verzichtet ruhig auf viel Dekoration. Die Oberflächen können ruhig leer bleiben. Verzichtet auch auf zu viele Möbelstücke. Lasst ruhig etwas Raum frei. Das ist nicht nur im Einklang mit den Fengshui Richtlinien sondern auch mit eurer Geldbörse.